Nagelbettentzündung


Die häufigste Nagelerkrankung ist die Nagelbettentzündung, in der Fachsprache Paronychie genannt. Häufig sind kleine Verletzungen ihr Auslöser. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Nagelhaut einreißt oder auch geschnitten wird. Auch Verletzungen der Nagelfalz etwa durch einen Holzsplitter können zur Nagelbettentzündung führen.
Die daraus folgende eitrige Schwellung kann sehr schmerzhaft sein. Diese entstehen durch das Eindringen von Bakterien über die Wunde in das Gewebe des Nagelbettes. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Streptokokken oder Staphylokokken. Sie lösen eine akuten Entzündung aus, die durch Rötungen und anschwellen des Gewebe gekennzeichnet ist. Im weiteren Verlauf der Infektion kommt es zur Bildung von Eiter.
Zur Bekämpfung der bakterein werden Antibiotika eingesetzt. Die Therapie besteht in der Regel aus einer Behandlung antibiotischen Salben, die z.B. das Antibiotikum Ampicillin enthalten. Entwickelt sich sehr viel Eiter, so wird dieser durch einen Einstich abgelassen werden, was die Schmerzen erheblich lindern kann.